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BitTorrent und Warner

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Laut diese Meldung möchte Warner zukünftig Filme mit der Hilfe von BitTorrent vertreiben. BitTorrent verlagert einen Großteil der dafür notwendigen Infrastruktur auf die Kundenseite: der Kunde zieht den Film, lädt Teile davon aber gleichzeitig für andere Benutzer hoch und entlastet damit zentrale Fileserver. Wenn man eine entsprechend beliebte Datei herunterlädt - beispielsweise eine Linux-Distribution - sind die Download-Raten für gewöhnlich sehr schnell.

Den Internetprovidern wird das weniger gefallen. Denn ein Internetprovider bleibt auf den Kosten für die Bandbreite sitzen, wenn die Kunden ihren Internetanschluss bis zum Anschlag ausreizen, dass aber nicht mit providereigenen Diensten wie z. B. Video-on-Demand von der Deutschen Telekom machen. Der Inhalteanbieter ist ebenfalls fein raus, da er die Gewinne einstreicht und weitaus weniger in seine eigene Infrastruktur investieren muss.

Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, werden die Internetprovider wohl ihre Flatrate-Preise in die Höhe schrauben, den Zugang reglementieren oder Flatrates durch volumenbasierte Modelle ersetzen.

Dieser Text ist Teil der Serie Netzneutralität

Netzneutralität
BitTorrent und Warner
Netzneutralität von der anderen Seite

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