Die Flagge des Marasek

Dekostreifen

Deutsch

Current Texts Comic Imprint Calendar Search PHP-Classes Container-Wizard main.s21

Categories

Class Library
Computers
Gaming
Global Politics
Programming
Society
Weblog
World Outlook
{{login}}

Kulturkampf, III

Permalink
Previous: Nocheinmal Kulturkampf...Next: Wer in alternative Energien investieren sollte
Assigned keywords: Gesellschaft

Nach all dem streckenweise hanebüchenen Mist, der in letzter Zeit über den sog. Kulturkampf geschrieben wurde, jetzt mal endlich ein vernünftiger Artikel, der nach einer klaren Strategie gegenüber den Moslems sucht.
Die soll, und da liegt der Autor mit mir auf einer Linie, sowohl aus Zuckerbrot und Peitsche bestehen. Staatlich geförderte Integration auf der einen Seite, mit staatlich geförderten und genehmigten Moscheen und Islamunterricht, aber auf der anderen Seite eine klare Aussen- und Innenpolitik.

Das Problem ist, dass die Auseinandersetzung mit den Moslems nicht sachlich und problemorientiert geführt wird. Es fehlt die klare Linie, was "wir", die Westliche Welt, eigentlich wollen. Die Linken, die tendenziell an das gute im Menschen glauben, stellen sich gerne eine multikulturelle Gesellschaft vor - entstehen wird die aber schon irgendwie von alleine, denn die guten Einwanderer sind alle so lieb und dankbar, dass wir sie uns mit unserer netten Gastfreundschaft eingeladen haben, dass sie sich schon freiwillig integrieren werden.
Auf der konservativen Seite hätte man gerne alles so, wie es schon immer war, wie die Bezeichnung "konservativ" impliziert, und fürchtet sich insgeheim davor, dass man des morgens um fünf vom Ruf des Muezzin geweckt wird und Kopfsteuer zahlen muss. Von Rechts wird daher gerne die Furcht vor dem Fremden geschoren: guckt mal, wie die ihre Frauen anziehen! Normal is dat nicht, das sag ich ja!

Der Punkt ist, dass es mir komplett egal ist, ob hier eine Frau vollverschleiert fünf Meter hinter ihrem Mann hergeht (schon gesehen) oder nicht. Das ist ihre Sache. Wenn die Frau vor einem deutschen Gericht auftaucht, um sich von ihrem Mann scheiden zu lassen, und dieser daraufhin mit Mord und Totschlag droht, dann wird es unsere Sache. Vorher nicht.

Die Erweiterung des oben genannten Problem ist, dass der Konflikt nicht nur unsachlich, sondern auf den eigenen Vorteil bedacht geführt wird - etwa dort, wo die Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel des Antiterrorkampfes ihrer langfristigen geostrategischen Agenda nachgehen oder Innenpolitiker unter dem gleichen Deckmantel Einschränkungen der Grundrechte und Stärkung des Staates fordern.

Dieser Text ist Teil der Serie Kulturkampf

Broder mal wieder
Nocheinmal Kulturkampf...
Kulturkampf, III

Comments

Please note: comments posted won't be visible immediately, as they will be checked for harmful content.

* Title  
* Nickname  
* Comment