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Energiesparlampen II

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Der letzte Eintrag zum Thema Energiesparlampen stammt aus dem Jahr 2005. Irgendwann zwischendrin habe ich die erwähnten Lampen durch LEDs getauscht, mehr als Early-Adopter-Gag. Ich könnte ja mal überlegen, wie oft ich Glühbirnen in einem Zeitraum von sieben Jahren hätte tauschen müssen.

Anyway, gestern habe ich die Lampen in meinem Bad getauscht. Treiber hierfür war, dass mir der Spiegel im Büro immer Falten, unrasierte Stellen und graue Haare vorgehalten hat, was daheim noch "in Ordnung" aussah. Und wenigstens an den unrasierten Stellen kann man was machen, und die Falten werden nicht weniger, nur weil ich sie nicht sehen kann.
Also habe ich mir die stärksten Kompaktleuchtstoffröhren gekauft, die zu finden waren (zweimal 660 Lumen) und habe danach erst mal die ganzen Kalk- und Rostflecken mit Scheuermilch bearbeitet.
Gerade, weil ich ein Bad ohne Fenster habe, ist es jetzt sehr angenehm, dort einen hellen Tageslichtcharakter zu haben.

Generell ist das EU-Verbot von Glühbirnen nicht nur ein Segen für Lampenhersteller, sondern auch für mich. Aus einem Nischenprodukt ist ein Produkt mit Auswahl geworden. Und es ist bezahlbar geworden, für richtig schön helle Beleuchtung zu sorgen - sich zwei 120 Watt-Birnen ins Bad zu schrauben wäre ja eine Sünde ohne gleichen gewesen, heute ist "darf's ein bisschen heller sein?" das Motto. Die alten Lampen im Bad haben 9W gezogen (auch ESL), die neuen ziehen 11; der zusätzliche Stromverbrauch ist da vernachlässigenswert,

Ein Wort noch zu den LEDs. Die habe ich ja wie erwähnt im Schlafzimmer im Einsatz, aber letzlich kann man die Teile im normalen Hausgebrauch vergessen. Als Ersatz für die Glühbirne sind sie schlicht viel zu dunkel. Es ist zwar nett, wenn ich einen Fleck unter der Lampe habe, der mit 600 Lumen beleuchtet wird, aber der Rest der Wohnung bleibt dann halt dunkel.
LEDs sind dann vor allem dort nützlich, wo man spezialisierte Beleuchtung braucht. Wenn man Anzeigetafeln von hinten mit LEDs beleuchtet, dann ist das genau der richtige Einsatzzweck; im Haushalt sind LEDs gut für Schrankbeleuchtungen oder einfach nur Lichtakzente geeignet. Als Ersatz für die Hauptbeleuchtung kaum, es sei denn, man hat ein ausgefeiltes Lichtkonzept.

Hier wird sich in Zukunft noch einiges tun, vor allem im gewerblichen Bereich.

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