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Der dümmste Bug

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Eingeordnet in: Computer

Heute ist mir die bis dato dümmste Einstellung aller Zeiten untergekommen: unter Debian, Kernel 2.4.18-bf2.4, habe ich eine USB-Festplatte angeschlossen und danach usb-storage geladen. Funktionierte wunderprächtig.

Am nächsten Morgen hatte der dazugehörige Rechner gewisse Schwierigkeiten. Eine weitere Erforschung des Problems ergab Logfiles im Gegenwert von 2.7 GB und ein volles /var. Ein Blick in die Logfiles ergab sehr detaillierte Auskunft über die Tätigkeiten von usb-storage, detailliert im Sinne von "ich habe alles mitprotokolliert was ich gemacht habe".

Die Lösung heisst entweder neuer Kernel oder Kernel neukompilieren ohne die Debugging-Einstellungen. Was bei mir aber einige Fragen aufwirft:

  • wieso liefert man überhaupt ein Kernel-Modul ("stable"-Zweig, nicht "testing" oder "unstable") aus, dass anscheinend noch derartig instabil ist, dass die Entwickler konstantes Debugging für nötig halten?
  • warum gibt es keine Warnung, dass das entsprechende Modul dieses hohe Loglevel aktiviert hat?
  • warum kann ich das Loglevel nicht im laufenden Betrieb verändern?

Dieser Text ist Teil der Serie Software, die in die Eier tritt

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