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Blautopf, Mittelaltermarkt in Blaubeuren

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Heute war ich in Blaubeuren, eigentlich, um den Blautopf zu besuchen. Leider blieb die Schöne Lau versteckt, dafür gab es zufällig heute einen Mittelaltermarkt, auf dem allerley seltsam Wesen vnt gestallten rumliefen. Der Eintritt wurde von hühnenhaften, bewaffneten Raubrittern bewacht, die drei Silberlinge Wegezoll verlangten. Da ich mein Schwert natürlich zu Hause vergessen hatte, mussten wir wohl oder übel zahlen.

Auf dem Markt gab es diverse Angebote, unter anderem eine Schmiede und diverse Kleiderstände. Jeder, der aus dem Mittelalter kommend über diesen Markt laufen würde, hielte uns wohl für bescheuert, dass wir in Zeiten von Zentralheizung, Anästhesie und Internet ausgerechnet dem Mittelalter fröhnen. Naja, vielleicht gibt es im Jahr 2506 einen Kriegszeitmarkt (passend für die letzten 100 Jahre), auf dem dann Hobby-Atomtechniker Kernreaktoren der Zeit vorführen und man Replikas von AK-47, Handys und Laptops kaufen kann. An den Kleiderständen gibt es Anzüge und Skaterklamotten; und wer schon passend als Patentanwalt oder arabischer Terrorist anreist, dem verlangen die Gangmitglieder am Eingangskraftfeld keine drei Credits ab.

Der Blautopf (Google Earth KMZ 446 b) selbst war, uhm, blau, beziehungsweise an den Rändern klar. Die Oberfläche des Topfes ist spiegelglatt, aber am Rand strömt unablässig eine grössere Wassermenge aus dem Becken. Gespeist wird die Quelle von einem teilweise erforschten Höhlensystem unter der schwäbischen Alb, dessen Existenz mich bereits als Kind faszinierte. Es wurde vor allem von dem Höhlentaucher Jochen Hasenmayer erforscht, der in Alleingängen immer weiter in das System vorgedrungen war. Ich will gar nicht dran denken, wie es ist, alleine durch enge Gänge zu tauchen.

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