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Eingeordnet in: Computer, Gesellschaft

Heute habe ich mich nebensächlich mal auf das "Portal" meines Internetanschluss-Providers begeben. Dorthin müsste ich beispielsweise gehen, um meine Emails per Webfrontend abzurufen: irgendwo klein zwischen lauter Werbung und Angeboten finde ich das Login-Formular für diesen Dienst. Mich mag das weniger jucken, wenn ich mir aber vorstelle, dieses Portal zu nutzen, um etwa von unterwegs mit dünner Verbindung E-Mails abzurufen, wird mir anders. Das Ergebnis sehe ich bei einem Freund, der noch im Dialup-Zeitalter festhängt: das Portal lädt, lädt und lädt.

Mit ähnlichem konfrontiert mich auch mein Webspace-Provider: möchte ich mal in meinem Kundenlogin was abändern oder eine Einstellung abändern, präsentieren sich mir beim ausloggen Nachrichten aus aller Welt und ähnliches.

Demegenüber ist der Kauf von Brötchen direkt einfach: gegen 1.50 € wechseln sechs Baguettebrötchen den Besitzer. Glücklicherweise werden mir nicht noch DVDs oder ein Rasenmäher angeboten. Wobei ich das vorsichtig ausspreche: auch das wird vermutlich irgendwann kommen.

Ich weiss nicht, wer sich das immer ausdenkt, aber ich will nur ein Produkt haben. Für mich kostenfreie, werbegesponserte Produkte mag ich ja noch akzeptieren. Wenn ich aber eine Leistung in Anspruch nehme, für die ich bezahle, möchte ich diese Leistung möglichst ungefiltert haben.

Dieser Text ist Teil der Serie Geheimnisse des Kapitalismus

Kafkaeske Einkaufserlebnisse
Trockenwasser (Geheimnisse des Kapitalismus, Teil I.)
WLAN (Geheimnisse des Kapitalismus, Teil II.)
Kommunikation mit Firmen
Portale
Konzern mit dissoziativer Persönlichkeitsstörung
JPEG, Digitalkamera
Digitale Spiegelreflex als Grabbelware
Steigerung der Persönlichkeitsstörung
Homepages von der Magentacom
"Lizenzkauf"

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