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Demokratie für Tamriel

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Eingeordnet in: Computerspiel

Nachdem ich mich durch Horden von Daedra gekämpft habe, war das Ende der Hauptgeschichte von Oblivion erreicht. Dazu kamen einige neue Erkenntnisse bezüglich der Spielwelt. Die gehörte einstmals dem Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon, dem Antagonisten in dem Spiel. Es gibt Hinweise darauf, dass die sogenannten Götter nicht wirklich existieren, sondern nur die Daedra und dass sie die Schöpfer und mithin Besitzer des Universums sind. Leider sah ich mich von der Spielhandlung gezwungen, Mankar Camaron ins Jenseits zu befördern, bevor er mich näher in die Einzelheiten des Daseins einführen konnte. Mehrunes Dagon schliesslich wird natürlich besiegt, allerdings, indem sich der letzte Thronerbe des Kaisers opfert. Da steht dann also ein recht ratloser Lordkanzler Ocato und weiss nicht so recht was tun. Auf Grund des etwas antiklimaktischen Endes gehe ich mal stark davon aus, dass es entsprechende Addons von Bethesda geben wird, in denen man die Geschicke des Reiches neu prägen muss.

Warum bringen wir nicht die Freuden der parlamentarischen Demokratie nach Tamriel? Im ersten Addon, "The Elder Scrolls - The Constitution" muss der Spieler die verfassungsgebende Versammlung mit einberufen. Als Champion von Cyrodiil ist man daran natürlich auch beteiligt und kann sich äussern: etwa ob die Daedra-Kulte unter die Religionsfreiheit fallen oder ob für die Argonier Gleichstellungsmaßnahmen ergriffen werden sollen.

Das zweite Addon, "The Elder Scrolls - Quest for Pow...ähm, Public Office" bietet schliesslich neue Fraktionen, etwa die "Partei der Neun Götter" (tritt für die traditionellen Werte, eine starke Legion, ein starkes Reich und ähnliches ein) oder die "Partei des Grauen Fuchses" als eher sozialliberale Organisation. Dort arbeitet man sich dann vom Parteimitglied bis hin zum gewählten Senator oder gar Lordkanzler hoch.
Dabei kommt einem Erfahrung mit der Diebesgilde oder der Dunklen Bruderschaft zugute, etwa um Dokumente zu entwenden ("Talosgate") oder Konkurrenten per Unfall aus dem politischen Rennen (und Leben) zu befördern.
Dass man der Held von Kvatch ist, trägt natürlich zur Wählbarkeit bei, wenngleich man die lokale Unternehmerschaft, etwa den Verband der Trankhersteller, durch niedrige Steuern und geringe Regulierungen zusätzlich gewogen machen sollte.

Im dritten Addon schliesslich ist man vollends zum Schreibtischhelden mutiert, und Oblivion zur Wirtschaftssimulation. Natürlich reitet man längst nicht mehr mit dem Pferd durch die Landschaft, sondern lässt sich per Sänfte tragen. Angesichts der eigenen Häuser hat man die Steuern auf Immobilien abgeschafft und in Sorge um das einst zusammengeraubte "Eigentum" lässt man die Diebesgilde streng verfolgen ...

Dieser Text ist Teil der Serie Oblivion

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