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32bit, 64bit, 128mal Ärger

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Eingeordnet in: Computer

Ich war wohl etwas mutig, als ich mich für die 64bit-Version von Windows 7 entschieden habe. Das könne einige Probleme mit älteren Programmen geben, so die Aussage.

Die erste Überraschung kam, als ich das neue System mit einer Runde "cute kittens" auf Youtube einweihen wollte - kein Flashplayer. Bei der Nachinstallation dann die Aussage: es gibt bislang keine 64bit-Variante. Nun gut, ich finde das verständlich - eine kleines Hobbyistenprojekt wie Adobe war selbstverständlich überrumpelt von dem unvermittelten Erscheinen von Windows 7, da kann man nicht erwarten, dass die dann schon eine 64bit-Variante eines Nischenprodukts verfügbar haben.

Probleme machte auch Mozilla Firefox, dessen 32bit-Variante am laufenden Meter abstürzte. Microsoft hätte wirklich mal wirklich im Vorfeld Beta-Versionen und Release Candidates verteilen sollen.

Ich wollte mich bei einer Runde Eclipse trösten. Aber dann musste ich mich noch um die Mails kümmern und stellte fest, dass ich Eclipse wohl wieder geschlossen hatte und rief es wieder auf. Dann kam ein Anruf, und ich stellte fest, dass ich Eclipse wohl wieder geschlossen hatte. Danach ging dann endlich daran, einen Fehler zu beheben - und Eclipse verschwand. Plopp! und weg war es.

Ich habe dann beschlossen, mir eine 64bit-Version von Java zu beschaffen, was den Vorteil hatte, dass Eclipse nun direkt wegploppte - wenigstens kann man so keine ungesicherte Arbeit verlieren.

Nun benötigt man auch ein 64bit Eclipse, denn die Entwickler von Eclipse haben den Sinn von Java nicht ganz verstanden, der eigentlich besagt, dass Java-Bytecode unabhängig von der zugrundeliegenden Hardwareplattform in der JVM laufen sollte.
Stellt sich das Problem, dass auf www.eclipse.org Downloads für Windows, OS X 32bit, OS X 64bit, Linux 32bit, Linux 64bit zu finden sind. Richtig, wobei auch durchaus verständlich, ich würde ein Nischenbetriebssystem wie Windows auch nicht voll unterstützen. Irgendwo in den Tiefen der Seite fand ich dann eine nicht unterstützte Vorversion von Eclipse 64bit, die bislang stabil gelaufen ist. Ich hätte natürlich auch mit ein bisschen ini- und Kommandozeilenmagie Eclipse 32bit wieder auf JRE 32bit laufen lassen können, aber das ploppte ja wie gesagt weg.

Die Distributoren des Windows-Installers für GIMP zeigten sich in der Installation der 64bit-Variante dann direkt (sinngemäss):

Das ist experimentell und Du wirst die Entwickler in Ruhe lassen, wenn es nicht läuft!

Wenigstens ehrlich und direkt.

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