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Panasonic GF-1

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Mit der Panasonic GF1 ist jetzt die dritte Micro FourThirds-Kamera rausgekommen. Und dieses Modell unterbietet noch die Grösse der EP-1 von Olympus. Letztere kenne ich aus direkter Anschauung, da ein Freund sie besitzt.

Die EP-1 ist reizvoll, denn letzlich handelt es sich dabei um einige der wenigen Kompaktkameras, mit denen man zuverlässig gute Bilder machen kann, vor allem auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen. Hinzu kommt die Möglichkeit, HD-Filme aufzunehmen. Dazu natürlich noch die bekannt überlegenen Zuiko-Objektive von Olympus.

Allerdings fand ich bereits die EP-1 zu klein in der Handhabung. Mit einer Kompaktkamera kann ich ja noch fotografieren (etwa der Olympus SP-350, die ich noch habe), aber bei der EP-1 stellt sich das Problem, dass die Objektive, vor allem die besseren, die Kombination sehr schnell sehr kopflastig machen. Ich kann mir darum beim besten Willen nicht vorstellen, wie man als normal gebauter Mann auf Dauer die GF1 benutzen kann, ohne Stammgast beim Orthopäden zu werden.

Von vielen Seiten wird ja das LiveView kritisiert. Tatsächlich empfinde ich den Sucher einer DSLR schon als Vorteil, muss ich doch die Kamera nicht von mir weghalten und so verwackelte Bilder riskieren. Für Aufnahmen auf dem Stativ und zur Komposition schätze ich jedoch LiveView, und für Grenzbereiche wie Infrarot ist es ohnehin ein Killerkriterium. Hinzu kommt, dass der Kontrast-AF natürlich prinzipbedingt erheblich besser ist als der Phasenvergleichs-AF; ersterer findet sich auch in unserem Auge und ich traue dem Ergebnis von fünf Milliarden Jahren Evolution an dieser Stelle. Denn anders als der Phasen-AV fokussiert das System solange, bis er wirklich den schärfsten Punkt gefunden hat, der Phasen-AV setzt das Objektiv an den Punkt, an dem er an Hand des Lichts und der Objektivparameter meint, den schärfsten Punkt zu haben. Auch hier gilt: bei Infrarot natürlich ein Killerkriterium, da der Fokuspunkt von IR an anderer Stelle als von z. B. grünen Lichtwellen liegt.

Letzlich halte ich es für Verschwendung, sich mit µFT lediglich einen Wettlauf um den kleinsten "Staubschutz" für das 35-100 zu liefern. Der Standard könnte auch als Grundlage für mutigere Entwürfe dienen - man stelle sich vor, dass man Sensor & Bedieneinheit mit Bildschirm trennt. Das Sensorteil wird auf ein Objektiv geschraubt und der Fotograf kann die Bedieneinheit frei in der Hand halten. Damit wären völlig neue Ansätze möglich.

Persönlich werde ich wohl bei grösseren Kameras bleiben, von daher wäre derzeit die E-620 interessant; vor allem, da sie mit einem Batteriegriff ausgestattet werden kann. Allerdings werde ich zunächst eher in Glas investieren, beispielsweise in das Leica 1.4.

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