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Tatort (05.10.2008)

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Während ein Freund und ich unser Abendessen verputzten (Ricotta-Tortellini mit Lachs-Sahnesauce & viel Parmesan) liessen wir den Tatort anlaufen. Den Mord hatten wir bereits versäumt und mussten jetzt erst herausfinden, wer eigentlich das zeitliche segnen geschickt worden war und warum. Die Handlung entpuppte sich aber als konstruiert genug, als dass ich es überhaupt für erwähnenswert erachte, dieses Ereignis hier zu kommentieren.

Das Grundthema war bedeutungsschwanger genug: Sterbehilfe. Schon fragte mich der Freund nach meiner Einstellung zum Thema. Ein kontroverses Thema, und um es kontrovers zu gestalten, hat man den Partner von Lena Odenthal als erbitterten Feind der Sterbehilfe konstruiert, wenngleich ich den Grund dafür nicht verstand. Ich muss zugeben, dass ich nicht sonderlich firm im Tatort-Universum bin, doch es erschien mir etwas gewollt, dort einen verbitterten Gegner zu haben. Aber irgendwer muss es ja sein.

Weiters haben wir dann eine Reihe von Verdächtigen: die Frau mit ihrer an Mukoviszidose leidenden Tochter, deren Telefonnummer die Ermordete (die Sterbehilfe-Mittel vertickte) auf ihrer Hand hatte. Der Idealist, der Leiter der Organisation für Sterbehilfe war. Der Vater, dessen Tochter sich umgebracht hatte und von dem die Ermordete mehrmals bedroht worden war.

Am Tatort fand man dann noch Hundehaare vom Hund jenes Vaters. Aus meiner Sicht Grund genug, ihn wegen dringenden Tatverdachts einzubuchten, aber er sagte, er wars nicht, und die Sache war erledigt. Hatte er eigentlich ein Alibi? Egal, er hat ja gesagt, dass ers nicht war und die Polizisten hatten ja schliesslich nur einen DNA-Vergleich und ein Motiv.
Am Ende erpresst dann die Frau der Tochter (mit Mukoviszidose) den Anwalt, der mit der Ermordeten zusammengearbeitet hat. Die war nämlich auch am Tatort spazieren, wie scheinbar die halbe Stadt an diesem Tag. Und während der Anwalt versucht, diese Frau auch noch zu beseitigen, stirbt die Tochter, so dass man sich denken könnte, die beiden treffen sich jetzt dort, was ihr Lena Odenthal als "danach" erklärt hat, stellt sich aber heraus, dass der Anwalt dann doch nicht dazu in der Lage war. Case Closed.

Die Grundsatzdiskussion haben wir dann vertagt und uns statt dessen "Anne Will - Sterbehilfe für Banken" angeschaut.

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