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Blu-ray-Konsumverweigerung

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Anscheinend üben sich die Amerikaner im Konsumverzicht von Blu-ray-Discs - und das, obwohl der Formatkrieg zu Ungunsten der HD-DVD entschieden wurde. Verwunderlich finde ich das allerdings nicht, da ich selbst noch HD-Film-Boykotteur par excellence bin.

Ich habe vor einigen Monaten eine Demo in einem Kaufhaus gesehen, mit Szenen aus "Ritter aus Leidenschaft" und "Königreich der Himmel". Das war die übliche Geschichte, wie man so etwas präsentieren würde: links herkömmliche DVD, rechts Blu-Ray. Dummerweise waren die Beispiele nicht glücklich gewählt, da nur eines ersichtlich wurde: der Unterschied ist nicht sonderlich beeindruckend. Zumindest nicht für mich. Es machte auf mich den Eindruck, als ob die Kameratechnik das begrenzende Element war, da die HD-Variante zwar höher aufgelöst, aber nicht wesentlich schärfer aussah. Von dem her gibt es für mich also noch keinen wirklichen Grund zur Investition.

Abgeschreckt bin ich dann aber auch von den Investitionskosten. Dank unserer paranoiden, kundenfreundlichen Lieblinge, der Filmindustrie, kann man Blu-Ray ja nicht einfach auf einem normalen Rechner abspielen. Dass ich ein Blu-Ray-Laufwerk benötige, leuchtet mir ja noch blau ein, allerdings ist es damit ja nicht getan, da ich dazu eine Grafikkarte und einen passenden Bildschirm benötige, ansonsten wird die Auflösung reduziert und ich habe nur eine teure DVD. Natürlich benötige ich auch eine entsprechend genehmigte Abspielsoftware und ein akzeptiertes Betriebssystem.

Die Investitionen dürften sich so um die 1500 - 2000 € belaufen (Monitor, GraKa, Software, Laufwerk, evtl. Rechner) - damit hat man dann das Privileg erworben, sich mit den Kopierschutzmaßnahmen herumschlagen zu dürfen. Laut eines Artikels in der c't zum Thema ist dann nämlich keineswegs sicher, dass man sich problemlos dem ungetrübten Filmgenuß hingeben kann. Unterdessen weiss ich natürlich, dass andere Zeitgenossen sich das Zeug ohne grössere Probleme aus dem Netz ziehen und weit billiger und unproblematischer konsumieren.

Um die Sache kurz zu fassen: ich gebe nicht 2000 € für eine marginale Verbesserung der Bildqualität und eine zu erwartende drastische Verschlechterung des Komforts aus.

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