Die Flagge des Marasek

Dekostreifen

English

Aktuell Texte Der Comic Impressum Kalender Suche PHP-Klassen Container-Wizard main.s21

Kategorien

Buch
Computer
Computerspiele
Film
Geschichte
Gesellschaft
Idee
Kunst
Natur
Persönlich
Politik
Programmieren
Religion & Philosophie
Weblog
Weltpolitik
Weltsicht
{{login}}

The Guide

Permalink
Vorheriger: The Second Rise of LinuxNächster: Kalte Getränke
Eingeordnet in: Computer

Eclipse ist für mich mittlerweile zum unverzichtbaren Werkzeug der Softwareentwicklung geworden. Was ich vor allem schätze ist, dass ich nicht stets zwischen Explorer/Editor wechseln muss, um eine andere Datei zu bearbeiten. Und kleine Dateien habe ich gerne, weil ich sehr modular programmiere; und modular programmiere ich wiederum, weil ich auf diese Art und Weise meine Programme sukzessive aufbauen/verbessern kann.

In der Vergangenheit habe ich mich immer wieder daran versucht, längere Texte zu schreiben, etwa Geschichten aus meinem SF-Universum. Die Grösse eines solchen Unterfangens liess mich jedoch bislang scheitern. Als schwierig empfand ich vor allem, die Konstruktion der Geschichte deutlich vor Augen zu haben und sie dann fortzuschreiben. Änderungen an einer Stelle wirken sich ja mitunter auf den kausalen Verlauf der ganzen Geschichte aus und müssen an anderer Stelle berücksichtigt werden; wenn jemand auf Seite 97 eine Waffe zieht, muss man sie ihn auf Seite 23 einstecken lassen und Mittel und Wege finden, wie er sie auf Seite 62 durch die Sicherheitsschleuse gebracht hat. Und möglicherweise Gründe, weshalb er sie auf Seite 82 noch nicht eingesetzt hat. Ansonsten bekommt man, was als Plot Hole bezeichnet wird: ein Loch in der Kausalkette der Handlung, die vom Leser dann als unrealistisch empfunden wird.

Das zweite Problem waren die Texte für diese Webseite. Manchmal habe ich eine Idee, die aber noch nicht textreif ist, oder ich komme nicht dazu, den Text fertigzustellen. Dies ist dann zwar ein Kandidat für ein Verzeichnis voller Textdateien, aber auch hier stellt sich dann das Problem, dass ich zwischen Editor und Explorer wechseln muss.

Also muss eine IDE für Texte her. Eclipse selbst ist mehr als untauglich für den Zweck, da dessen Editor keinen automatischen Umbruch in der Darstellung unterstützt: entweder man schreibt in sehr lange Zeilen oder bricht manuell um und zerstört den Textfluss. Ungut. Ausserdem ist Eclipse etwas anspruchsvoll. Persönlich habe ich es mir angewöhnt, in leichten Texteditoren zu schreiben. Haptik ist ein wichtiges Kriterium für mich, und es irritiert mich, wenn ich in einem Editor schon den falschen Cursor habe oder wenn, noch schlimmer, die Eingabe träge verläuft.

Per Zufall bin ich über ein Open Source-Projekt namens "The Guide" gestolpert, was genau das macht, was ich brauche: ich kann innerhalb einer Datei eine Baumstruktur anlegen und die Texte direkt bearbeiten. Der Editor hat noch dazu genau die richtige Haptik.

Die Baumstruktur ist jetzt voll mit halbfertigen Texten. Der hier darf den Sprung immerhin direkt schaffen ;-).

Kommentieren

Bitte beachten: Kommentare sind nicht sofort sichtbar, sondern werden erst nach einer kurzen Prüfung freigegeben, sofern keine rechtliche Beanstandung vorliegt.
Rechtlich bedenkliche Inhalte werden entweder entschärft oder nicht veröffentlicht.

* Titel  
* Nickname  
* Kommentar