Die Flagge des Marasek

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Eingeordnet in: Computer

Heute habe ich bei jemandem diese Meldung gesehen:

Ja, derjenige meinte, er habe schon Dateien gelöscht und den Papierkorb geleert. Angesichts der Tatsache, dass OS X hier aber ganze 4 Terabyte freien Speicher verlangt (um was zu machen - Daten für eine aktuelle Berechnung der Weltklimaentwicklung in den nächsten 50 Jahren abzuspeichern?), ist da der herkömmliche Mülleimer wohl nur als Tropfen auf dem heissen Stein anzusehen.

Bei selbiger Person hatte sich übrigens Microsoft Entourage von jetzt auf nachher verabschiedet. Wieso? "Documents", dass in der Oberfläche als "Dokumente" erscheint, war umbenannt worden. Wobei schleierhafterweise das "Dokumente" der OS X-Oberfläche auf den umbenannten Dokumentenordner zeigte, Entourage aber natürlich in dem eigentlichen Ordner - der sich von selbst neu angelegt hatte - sich ein neues, leeres Profil erstellt hatte.

Sowohl OS X als auch Windows begehen den nervigen Fehler, eine "falsche" Struktur anzuzeigen. Windows hat ganz früher (3.11) den Nutzer wenigstens mit der wirklichen Struktur (A:, B:, C:) konfrontiert, anstatt einen ominösen "Schreibtisch" oder wie OS X das Systemvolume als höchsten Einstiegspunkt zu präsentieren.
Unter OS X besteht mein erster Schritt meistens daraus, "Terminal" zu starten, da die Oberfläche einen Grossteil der Fakten für sich behält, was nicht förderlich ist, wenn ich z. B. verlorene Dateien finden will. find ./ | grep x liefert mir schneller genau das, was ich suche, und zwar dort, wo es wirklich ist (das Pipe-Zeichen erreicht man übrigens mit ALT+7, danke Apple, müht euch nicht, so etwas auf die Tastatur zu drucken, der arme Stadard-Macnutzer bekommt sonst einen Kulturschock). Ebenso weiss ich dann nach einem "mv", dass eine Datei wirklich umbenannt worden ist.

Anyhow, es ist jedenfalls eine Pest, wie moderne "Betriebssysteme" versuchen, den Computer vor dem Nutzer zu verstecken. Ich jedenfalls komme mir regelmässig leicht, ahem, verapplet vor.

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