Die Flagge des Marasek

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40 Jahre Farbfernsehen; 15 Jahre VGA

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Zur Zeit geht ja das 40jährige Jubiläum des Farbfernsehens durch die Medien. Ich würde das ja hier gebührend feiern, aber es scheint, als sei Hadanite Marasek in wesentlichen Teilen noch zur Monochromie verdammt. Nun gut, ich gebe zu, ich bin einfach zu faul den nötigen HTML-Code hinzutippern.

Ganz so alt bin ich dann doch nicht, als dass ich jetzt lebendige Erinnerungen an die ersten Sendungen in Farbe zum besten geben könnte; in unserem Haushalt gab es von vorneherein Farbe. Im Computerbereich sah es etwas anders aus. Zwar hatte ich einen farbigen C64, als IBM-PC kam ich aber als erstes mit der Nachbarskiste und dessen Hercules-Karte samt bernsteinfarbigem Monitor in Berührung. Oooh, wenn ich nur an das Plattengeräusch...Verzeihung, ich schweife ab.
Mein erster eigener PC war ein Laptop mit 1-Bit-Display; that's right, zwei Farben, blau und weiss. Die "Farben" (formal war eine CGA-Karte eingebaut) wurden durch Dithering dargestellt. Ich habe also Space Quest mit 2 Farben & Rasterung gespielt. Drucker waren ohnehin SW, zunächst ein 9-, später ein 24-Nadeldrucker, dann ein, noch, monochromer Tintenstrahler.
Ich weiss noch, wie ich den Klassenkameraden mit einem modernen Rechner (386) beneidet habe: Space Quest in Farbe! Kein Wunder, dass ich also überglücklich war, als ich meinen ersten eigenen 386 hatte mit theoretisch 16.7 Millionen Farben, wobei mich damals primär die 16.0-Farben der Sierra-Klassiker interessierten.

Druckermässig bin ich nie in den Farbbereich vorgestossen. In meiner Jugend war das ein unbezahlbarer Spass, und heute lohnt es sich nicht wirklich - Tintenstrahl ist nicht die Technologie, die mein Blut in Wallung bringt und Laser lohnt sich beim besten Willen nicht. Im Büro schon, und ich denke, dass jede "Windows-Testseite" sich negativ auf meine Produktivität auswirkt ("Farbe...! Faaaaarbe!").

Um es kurz zu fassen: Farbe macht glücklich. Mich. Monochrom hat seine ästhetischen Stärken, aber der ästhetische Aspekt wirkt für mich stärker, weil ich weiss, das Farbe nicht weit ist. Schwarz-Weiss ist so ein Stilmittel, keine Behinderung mehr.

Insofern gratuliere ich zu 40 Jahre Farbfernsehen!

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