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Windows-Archäologie

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In Windows Vista ist ein antikes Kuriosum versteckt. Geht man in der Systemsteuerung auf Schriften und möchte neue Schriften installieren, erscheint ein Dialog, in dem der Pfad mit den Schriftarten gesucht werden kann.

Bereits in Windows XP bin ich über die etwas deplazierte Erscheinung gestolpert. Es fallen einige Unterschiede zu aktuelleren Dialogen auf:

  • Die Icons sind in 16 Farben gehalten. Auffallend die Schraffur bei dem geöffneten Ordner
  • Das Laufwerksicon entstammt ebenfalls einer früheren Version und zeigt eine stilisierte 5 1/4-Festplatte, die in einem eigenen Gehäuse in einem der Einbauschächte steckt (gerne doppelte Höhe, nicht unüblich).
  • Es ist nicht möglich, direkt einen UNC-Pfad anzugeben oder sich durch das Netzwerk zu browsen; die Schaltfläche "Netzwerk..." ermöglicht es, ein Netzlaufwerk zu mappen, falls es noch nicht vorhanden ist (Netzlaufwerke haben als Icon noch eine Festplatte an einem T-Verbindungsstück einer BNC-Verkabelung...).
  • Die Metaphorik der letzten 12 Jahre fehlt vollständig. Die aktuellen Dateidialoge haben als oberste Ebene das "Desktop", darunter unter anderem "Arbeitsplatz" und "Netzwerkumgebung". Die Laufwerke - sonst unter "Arbeitsplatz" - sind in diesem Dialog auf der höchsten Ebene angesiedelt. Das hat den unangenehmen Nebeneffekt, dass man auf dem Desktop abgelegte Schriftarten dort suchen muss, wo sie tatsächlich liegen - was in Windows NT, 2000&XP und Vista jeweils ein anderer Ort ist.

Der Dialog dürfte also seit mindestens Windows NT unverändert übernommen worden sein, bis auf eine Ausnahme - seit soweit ich weiss Windows XP gibt es neben TrueType und älteren Formaten noch OpenType-Schriftarten, die sukzessive TTF ablösen.

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