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Web-Hassbegriffe

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Eingeordnet in: Gesellschaft

In diesem [[Artikel|http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,490215,00.html]] auf SPON werden "Web-Hassbegriffe" gesammelt. Einige sind unverfänglich, einige gehören wirklich zu den Hassbegriffen, wie etwa das lästige Web 2.0, das zudem nicht mehr wirklich klar definiert ist. Ich persönlich möchte denen noch einige hinzufügen:

  • @
    Das at an sich ist unschuldig, jedoch nervt die inflationäre Verwendung wie Generation @ oder als Ersatz für das hausbackene a.
  • e
    Wie in eLearning, eShopping und, sollte Schäuble seine Wünsche erfüllt bekommen, bald auch in eSchnüffling. Während meiner Arbeitszeit an der Uni wurde die grosse eLearning-Initiative gestartet - das hiess im Klartext, dass ich mit Laptop und Beamer in der Vorlesung eines Professors sass und miserabel gescannte Bilder durchklickte. Bei einem anderen Professor bedeutete es, dass seine Vorlesungsskripte ultramodern als PDF auf der Abteilungswebseite landeten. So mit vier Wochen Verzögerung, die Bandbreite war damals so schmal...
  • media
    Media in allen möglichen Varianten, wie Multimedia oder als Morphem in wenig sagenden Kunstworten. Die zumeist eingetragene Warenzeichen sind, weshalb ich sie hier besser nicht wiedergeben werde.
  • Tagging
    Der Versuch, mangelnde Datenbankfähigkeiten zu kompensieren, indem man einfach die Benutzer willkürlich Keywords definieren lässt. Weshalb etwa dieses [[Video|http://www.youtube.com/watch]] über Eye of the Beholder 2 - The Legend of Darkmoon sinnigerweise die Tags [Eye] [of] [the] [Beholder] trägt.
  • cyber
    Einen Sonderplatz in der Hassliste hat das Morphem cyber verdient, wie in Cyberspace, Cyberpolice, Cybercash, Cybercooking oder Cybermüllrunterbringen.
    Der Cyberspace ist eine dieser idiotischen Science Fiction-Fantasien, die einmal in Mode waren, wie in anderen Zeiten Atomautos, automatische Küchen oder Städte auf dem Mond. Aber genausowenig wie wir heute mit Atomkraftstoff fahren, wandeln wir auch nicht durch den Cyberspace - folglich ist das Wort obsolet.

Das Fazit ist, dass das Internet längst eine Alltagstechnologie geworden ist. Die Zeiten, in denen man nur für ein dahingemurmeltes http Bewunderung als Technikpionier ernten konnte, sind vorbei.

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