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Sinn des Dosenpfands

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Heute hat mich ein Freund gefragt, was das Dosenpfand eigentlich brächte mittlerweile, weil es ja die Mehrwegquote nicht erhöht habe. Meine Antwort war, er solle doch einfach in die Landschaft hinausschauen, die früher vor allem einer grossen Weißblechdeponie ähnelte.

Es ist leider so, dass viele Menschen immer noch recht achtlos mit der Natur umgehen. Gerade Städter wie ich, so habe ich den Eindruck, machen sich wenig Gedanken darum, dass ihr Müll im Wald eben länger liegen bleibt - weil nicht alle zwei Wochen eine Putzkolonne kommt und Deutschland von oben bis unten aufräumt. Schnipp landet dann die Zigarettenkippe im Graben, schliesslich zahlt man ja Steuern.

Nachdem der deutliche Trotzwiderstand der Industrie endlich beseitigt und die Insellösungen abgeschafft wurden, steht dem Heer von nichtsachtenden Gesellen immerhin ein Heer von Leuten gegenüber, die sich bücken und als Lohn ihrer Mühe 25 Cent kassieren. Im Rahmen der WM habe ich immer wieder Leute mit großen Säcken gesehen, die sich mit den weggeworfenen Pfand- und Zwangspfandflaschen ein Zubrot verdient haben.

Was ich allerdings vermisse sind die guten 0,5er Coladosen und das charakteristische Pschtzsch! beim öffnen. Die Dose zu leeren war irgendwie spannender, da der Restinhalt nicht zu sehen war.

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