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Installationshorror

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Letze Woche habe ich auf zwei Rechnern Linux installiert: PC und MacOS X. Zu diesem Zweck hatte ich mir eigens eine externe USB-Festplatte angeschafft. Und einen 1GB USB-Stick.

Die Installation auf dem PC verlief klaglos, sowohl auf die USB-Festplatte direkt als auch auf eine freigebliebene Partition der internen Festplatte. Das war eher proof-of-concept, ob es denn funktioniert.

Auf dem mac mini gestaltete sich die Sache ungleich schwieriger, weil das Installationsprogramm immer bei der Einrichtung des Bootloaders hing - Debian Sarge wie Ubuntu, und eine Recherche ergab, dass das alle gegenwärtigen Linux-Distributionen für PPC betrifft. Das OS X auf der Hauptplatte wollte ich zunächst unangetastet lassen. Da ich aber nicht umsonst auf Linux migrieren wollte - ich habe die Faxen von OS X nämlich dicke - musste wohl doch eine Lösung her. Die fand ich glücklicherweise in Form von Carbon Copy Clone, allerdings bootete Mac OS X ebenfalls nicht von der USB-Platte. Was daran liegt, das OS X generell nicht von USB bootet, danke Apple. Dann allerdings wieder doch, in dem man die Open Firmware (<alt>+<command>+<o>+<f>) aufruft und dort kryptische Befehle eingibt.
Apple hat eine nette Art einem zu sagen, wo man was zu suchen hat und wo nicht: ersteres ist bunt und schön, letzteres schwarz-weiss und spartanisch. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann das BIOS eines IBM-kompatiblen PCs vermissen würde. Allein schon der fingerbeanspruchende Aufruf ist eine Zumutung.

Nachdem das OS X von USB sich als boot- und lauffähig herausstellte, flog es von /dev/hda, beziehungsweise, bekam dort 15 GB eingeräumt und ein Linux beiseite gestellt. Letzteres war zunächst Debian Sarge, aber als da mal wieder dies und das nicht lief, habe ich Ubuntu draufgemacht und direkt ein komfortables System gehabt.
Sehr schön: PHP5, PostgreSQL 8.1 und MySQL 5 gibt es als Pakete - was dringend nötig ist, da ich nur noch für diese Versionen programmiere. Das hat mir einige Zeit an ./configure und make install erspart.

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