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Das Swift-Skandälchen

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Eingeordnet in: Weltpolitik

Jetzt hat die Bush-Regierung den nächsten Überwachungsskandal am Hals - nach der Überwachung des Telefonverkehrs durch die NSA ist herausgekommen, dass die USA nach 9/11 den über Swift laufenden, internationalen Zahlungsverkehr ebenfalls überwacht haben. So what, frage ich? Ich rechne im Grunde bei jeder Überweisung damit, dass sie überwacht und ausgewertet werden kann, und dass dies auch gemacht wird. Dazu sind die Systeme viel zu zentralisiert, für den Endbenutzer intransparent und die Staaten zu gierig. Ich selbst würde es vermutlich nicht anders machen.

Wenn Cheney jetzt lospoltert, die Presse habe die Nationale Sicherheit untergraben - ach bitte. So ziemlich jeder, inklusive der Terroristen, sollte sich doch darüber im klaren sein, dass alles, was unverschlüsselt über Dritte läuft als "kompromittiert" anzusehen ist. Deswegen schafft man sein Geld ja auch klassischerweise im Köfferchen in die Schweiz und überweist es nicht per Swift an das eigene Nummernkonto.

Wer seine Transaktionen lieber geheim hält, kann schliesslich auf Hawala zurückgreifen.

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