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Vegetarismus und Veganismus

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Eingeordnet in: Gesellschaft, Weblog, Weltsicht

Ich habe mich mal zwischendurch als Vegetarier versucht, allerdings nicht als sonderlich erfolgreicher. Leider läuft mir sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an einer Fleischtheke stehe. Von Veganismus muss ich gar nicht erst anfangen, jeder, der mich kennt, weiss, dass Käse in meiner Gegenwart ein kurzes Leben beschieden ist.

Für Veganismus sehe ich keine wirkliche Grundlage - wir ermöglichen Tieren, bei uns zu leben, schützen sie vor Räubern und behandeln ihre Krankheiten, und laben uns im Gegenzug an ihren Produkten. Ich kann nichts grundsätzlich falsches daran entdecken. Ich kritisiere aber Formen der Tierhaltung, die ganz und gar nicht mehr artgerecht sind und bei denen Tiere zum reinen Rohstofflieferanten degradiert worden sind.

Was Fleisch anbelangt - um an Fleisch zu gelangen, muss ich Tiere töten oder töten lassen, zumindest als Nicht-Aasfresser. Das ist nun mal eine Tatsache. Meine Form des Vegetarismus ist recht pragmatisch: wenn die Gier nach etwas Fleischigem das Mitgefühl für das entsprechende Tier überstimmt, dann esse ich Fleisch; wenn nicht, dann nicht. De facto ist mein Konsum stark reduziert.

Mein Ansatz ist, dass letzlich alles Leben gleich ist. Eine Pflanze, ein Mensch, ein Bakterium - es gibt keinen Wertunterschied. Ich werde Angehörige meiner Spezies zwar bevorzugt behandeln, und Bakterien, die mich krank machen, bekämpfen, gehe aber nicht davon aus, dass ich ein irgendwie geartetes höheres Recht dazu habe (z. B. im Sinne von "macht euch die Erde untertan").

Mit Vegetariern und besonders Veganern habe ich aber meistens meine Probleme. Denn Vegetarier und vor allem Veganer sind oft Menschen, die eine "Agenda" haben, denn sie wollen möglichst andere Menschen dazu bringen, die Dinge so wie sie zu handhaben. Dafür sind sie erfahrungsgemäss bereit, manipulativ zu handeln und Fakten zu verdrehen.

Aber für mich fängt alles bei mir selbst an - ich esse Fleisch oder nicht, und wegen mir muss ein Tier sterben - oder eben nicht.

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