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Kriegsschäden

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Eingeordnet in: Geschichte, Weblog

Der Stuttgarter Westen gehört zu den Stadtvierteln, die noch reich an Altbauten sind, da das Gebiet von den grossflächigen Zerstörungen des 2. Weltkriegs relativ verschont geblieben ist - anders als die quasi komplett ausgelöschte Innenstadt von Stuttgart.

Allerdings sind mir zwischendurch teilweise deutliche Brüche in der Bausubstanz aufgefallen, etwa dass eine Hälfte eines Hauses aus ganz anderen Materialien gebaut ist, dass Verzierungen fehlen, oder dass ein Teil weitaus niedriger ist als der andere, ohne dass diese Bauweise absichtlich erscheint.

Die Vorkriegsbauten zeichnen sich durch schmuckreiche Fassaden und mit Ziegeln gemauerten Seitenwänden aus. Teilweise sind die Fassaden massiv aus Sandstein gebaut, teilweise sind wesentliche Elemente (Erdgeschoss, Fenster- und Türstürze, Stockwerke, Säulen) aus Sandstein gefertigt und die Zwischenräume ausgemauert.
Brüche werden dort sichtbar, wo z. B. ein Teilbereich der Fassadenelemente aus Beton anstelle von Sandstein ausgefertigt ist. Es erscheint mir am naheliegendsten, Schäden durch Bombentreffer anzunehmen. Nach dem Krieg war Wohnraum knapp, weshalb man verständlicherweise nicht immer Wert darauf gelegt hat, den Originalzustand wieder herzustellen. Teilweise wurden Gebäude einfach seitlich oder horizontal abgeschnitten. Nachfolgend einige Beispiele.





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anonymus (MM)06.03.2012 13:48:43
Vielen erschließen sich diese Details erst gar nicht und diejenigen vermissen sie daher noch weniger... Andere hingegen "sehen das Fehlende" und "sei es noch so klein"..."

Ich stelle diesen Umstand in meiner Heimatstadt genauso fest, auch die fatalen architektonischen Schanden - zwischen Bürger-/Patrizierhäusern und Co. - die man nach dem Krieg begangen hat. Aber, da galt es eben erstmal wieder eine "abgeschlossene Behausung" zu haben unabhängig der Optik und Annäherung an die "alte Substanz", Kunst braucht eben nicht nur ein Auge sondern auch die pekuniäre Leistungsfähigkeit... leider.