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Frankreich

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Eingeordnet in: Gesellschaft, Politik

Betrachte ich die Krawalle in Frankreich, bin ich fast froh, nicht der französische Innenminister zu sein - denn ich würde Dinge tun bzw. veranlassen, die mir jede Menge schlechtes Karma einbrächten.
Je länger sich der Konflikt hinzieht, desto mehr Schaden wird angerichtet und desto schwieriger wird es am Ende sein, ihn wieder einzudämmen und desto grössere Wunden wird er reissen, die eine mögliche Grundlage für weitere, zukünftige Konflikte bilden. Die einzig richtige Herangehensweise ist daher in meinen Augen sofort und von Anfang an mit weit überlegener Stärke durchzugreifen und den Konflikt im Keim zu ersticken.
Gut, natürlich, "hart durchgreifen" sind übliche "Law and Order"-Parolen, ich bin mir dessen bewusst. Jedoch ist ein flächendeckender Konflikt in einem dicht besiedelten Raum, wie es letztlich Europa ist, unbedingt zu vermeiden. In Ballungsgebieten wie Paris, in denen Millionen Menschen zusammenleben, existiert ein gewaltiges Potential von Mord und Totschlag, dass, einmal losgetreten, schwer einzudämmen ist.

Nun zu den Ursachen des Konflikts. Gerne wird hier von den "armen Immigranten" gesprochen, die "ausgegrenzt" werden. Leider sieht die Realität aber auch so aus, dass sich die Immigranten zum Teil selbst ausgegrenzt haben. Wenn Immigrantenkinder in der Schule kein ordentliches Deutsch sprechen können, liegt es dann daran, das sie kein Deutsch lernen dürfen, oder weil zu Hause eben nur Türkisch gesprochen wird? Und ist es nicht verständlich, dass ich als Unternehmer keine Lust hätte, jemanden einzustellen, der von seiner Frau erwartet, fast komplett verschleiert drei Schritte hinter ihm zu gehen?
Man möge mich nicht falsch verstehen, ich bin grundsätzlich tolerant auch dem gegenüber, weil ich als Anhänger einer liberalen Gesellschaft der Meinung bin, dass jeder sein Leben selbst bestimmen soll und ich niemanden zu dem Grad von Freiheit zwingen kann, möchte und darf, wie ich ihn lebe. Wenn eine Nonne meint, sie möchte ganz für Jesus Christus leben, werde ich ihr nicht Kreuz und Habit runterreissen, damit sie mit mir Party machen kann. Ebenso kann eine Frau, die verschleiert hinter ihrem Mann laufen möchte, dies tun. Für die Frauen, die dies nicht mehr tun möchten, subventioniere ich gerne mit meinen Steuergeldern Frauenhäuser und Gerichte, die ihr die Scheidung von ihrem Mann ermöglichen, sowie Vollstreckungsbehörden, die den Mann notfalls bestrafen, sollte er sich nicht an die Gesetze halten und seine Frau zwingen wollen.
Ebenso habe ich nicht mehr gegen eine Moschee als gegen eine Synagoge oder eine christliche Kirche. Mir würde es noch nicht einmal etwas ausmachen, wenn der Muezzin zum Freitagsgebet aufruft; dies muss man aus meiner Sicht als toleranter Mensch ertragen können. Ich werde nicht das Christentum einseitig als Teil der "Leitkultur" bevorzugen wollen, denn dazu gibt es innerhalb des Christentums viel zu gruselige, antiliberale Strömungen, als dass ich mich missbrauchen lassen würde, dieses Banner mitzutragen. Was im Zuge der Papstwahl (Wir sind Papst) alles nach oben gespült wurde, erfüllt mich mit Grausen - "Mit einem erstarkten Christentum und christlichen Werten gegen den Islam", ja danke. Einen islamischen Fundamentalismus mit einem christlichen auszutreiben bringt keinen Gewinn.

Zurück zu Frankreich. Was dort unter dem Deckmantel des Protestes betrieben wird, ist nichts weiter als Randale und mittlerweile auch organisierte Raubzüge. Dafür gibt es keine Entschuldigung, und "Gesindel" ist die einzig richtige Bezeichnung für die Beteiligten. Da geht es auch nicht um weiss gegen schwarz, da die Immigranten ja genauso darunter zu leiden haben, wenn ihre Autos brennen. Aus meiner Sicht gibt es nur zwei wesentliche Sorten von Menschen, jenseits irgendwelcher Zugehörigkeiten: "benimmt sich" vs. "benimmt sich nicht". Letzteren muss man es notfalls mit Gewalt beibringen.

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