Die Flagge des Marasek

Dekostreifen

English

Aktuell Texte Der Comic Impressum Kalender Suche PHP-Klassen Container-Wizard main.s21

Kategorien

Buch
Computer
Computerspiele
Film
Geschichte
Gesellschaft
Idee
Kunst
Natur
Persönlich
Politik
Programmieren
Religion & Philosophie
Weblog
Weltpolitik
Weltsicht
{{login}}

Nochmal zum Thema Werbung

Permalink
Vorheriger: Zum Umgang mit MissionarenNächster: POSIX vs. ACL vs. Windows NT vs. Hadanite Marasek
Eingeordnet in: Computer

Weil ich vor kurzem Adblock erwähnt habe und wie jeden Montag/Mittwoch/Freitag auf Penny Arcade bin: die Jungs haben auch Werbung auf ihrer Seite, haben aber die richtige Methode gewählt. Normalerweise schliesst man einen Vertrag mit einem Werbeanbieter, der einem dann ein Stück HTML gibt, dass man in seine Webseite einzubinden hat. Was dann an Werbung kommt, ist Sache des Werbeanbieters. Das hat aus meiner Sicht zum absoluten Niedergang der Werbung im Internet geführt. Als Seitenbesucher ist es mir schon vorgekommen, dass plötzlich ein TSCHACK! TSCHACK! TSCHACK! mein Trommelfell rausgestochen hat, während eine animierte Gabel die Webseite durchstach. Von einem anderen Fall las ich nur: in einem Juristenforum erschien präsentierte sich ein nackter "Boy" und wünschte einen "Guten Rutsch".
Für das werbende Unternehmen ist die Internetwerbung auch mit gewissen Unwägbarkeiten verbunden. Werbung wird üblicherweise pro Klick abgerechnet, d. h. ein Klick auf eins der Werbebilder kostet den Werber eine gewisse Summe. Findige Betrüger kamen schnell auf die Idee, dass man einem Konkurrenten schaden kann, in dem man ein Programm verwendet, um seinen Banner wiederholt anklicken zu lassen. Der Konkurrent muss dann zahlen, ohne mehr Umsatz generiert zu haben.

Penny Arcade liess sich sinnvollerweise nicht auf diesen Handel ein, der ja Gefahr läuft, das Ansehen der Webseite zu beschädigen. Statt dessen stellten sie sich richtigerweise auf den Standpunkt, dass eine relativ gut definierte Zielgruppe die Seite regelmässig besucht und dabei Werbung sehen wird, und dass dieses Sehen alleine einer Firma Geld wert sein sollte, so wie es einer Firma bei klassischer Werbung auch Geld wert ist, eine Doppelseite des Spiegels mit einem Auto zu bedrucken, ohne zu wissen, ob ich jetzt direkt ein Auto gekauft habe oder nicht.
Als Endergebnis ist die Werbung bei Penny Arcade weit weniger aufdringlich als bei anderen Seiten. Daher mache ich mir nicht mal die Mühe, sie zu blocken, wohingegen ich angesichts einer im Fließtext erscheinenden Mobilfunkwerbung so genervt war, dass ich das Flash-Plugin entfernte und Flashlos blieb, bis mir jemand Adblock empfohlen hat.

Kommentieren

Bitte beachten: Kommentare sind nicht sofort sichtbar, sondern werden erst nach einer kurzen Prüfung freigegeben, sofern keine rechtliche Beanstandung vorliegt.
Rechtlich bedenkliche Inhalte werden entweder entschärft oder nicht veröffentlicht.

* Titel  
* Nickname  
* Kommentar