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Die Dekonstruktion einer Stadt

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Eingeordnet in: Idee, Weblog

Diesmal bin ich zu späterer Stunde und auf eine niedrigere Stelle als gestern gewandert, um einen Ausblick auf die Stadt zu haben. Tribut an die Hitze.
Von der erhöhten Position aus hing ich dann mal wieder der bescheidenen Vorstellung nach, den Meerespiegel derart drastisch anzuheben, dass der Stuttgarter Talkessel unter Wasser liegt und die Wellen sanft an meinen Standpunkt plätschern. Ich finde die Vorstellung nett, an einer Bucht zu stehen und, anstatt auf das Remstal und über Kornwestheim nach Ludwigsburg auf das offene Meer zu schauen, bis hin zum Horizont. Ich denke, man könnte dieses neue Meer den Europäischen Ozean nennen, und die Bucht natürlich die Stuttgarter Bucht, und was übrig geblieben ist die Hansestadt Stuttgart oder direkter Maraseks weniger gute Idee.

Das sanftere, künstlerisch anspruchsvollere Projekt, das mir in den Sinn kommt, blicke ich über die Stadt, heisst Die Dekonstruktion einer Stadt und ist das grösste Performancekunstprojekt in der Geschichte der Menschheit. Ich will ja nicht angeben, aber dagegen kann Christo -- einpacken.

Alles beginnt damit, dass eine Stadt gekauft/erobert/an mich verschenkt wird. In dieser Stadt wird an zentraler Stelle ein grösseres Gebäude abgerissen und durch einen etwa 200 Meter hohen Turm ersetzt, der in der Folge als Kontrollzentrale für das Kunstprojekt dient.
Von diesem zentralen Mittelpunkt wird dann die Stadt Stück für Stück abgerissen, allerdings nur die Gebäude. Die entstehenden Baugruben (die Fundamente müssen ebenfalls rausgezogen werden) werden mit gutem Mutterboden zugeschüttet, die Fläche planiert und Gras ausgesäht. Der Prozess endet erst an den Stadtgrenzen.

Dann stellt euch mal den Blick vom Dach des Kontrollturmes vor - ein wirres Netz aus Strassen inmitten grüner Wiesen. Sieht bestimmt cool aus.

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