Die Flagge des Marasek

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Mana

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Eingeordnet in: Computerspiel

In fast allen Rollenspielen sind Zauberer gegenüber Kriegern gravierend benachteiligt. Nicht nur, daß man als Zauberer im Nahkampf üblicherweise mit zwei Treffern umgehauen wird, sondern vor allem daß man zum Zaubern und mithin zum Kämpfen Mana benötigt.
Kürzlich habe ich Gothic II als Paladin durchgespielt und versuche mich jetzt als Feuermagier. Doch als solcher kann man vielleicht mal zwei Gegner rösten, danach muss wieder Mana getankt werden. Bzw. noch besser, das Mana geht üblicherweise dann aus, wenn ein Ork noch nicht ganz durchgebraten ist und mit gezückter Waffe auf den Spieler zuhechtet.

Als Krieger kann man sich - Nachschub an Lebensenergie vorrausgesetzt - den ganzen lieben langen Tag nach Herzenslaune durch Monster durchmetzeln. Vor allem kann man mal eine ganze Herde der geringeren Monster niedermachen; die schaden dem erwachsenen Helden nicht mehr. Der Magier benötigt für fünf Scavenger 10 Feuerpfeile oder insgesamt 50 Manapunkte. Danach muss ein teurer Trank her (oder die Eingabe des entsprechenden Cheats...).

Ich habe hier zuhause einen wunderhübschen Anderthalbhänder. Dieses Schwert ist gut ausbalanciert, es geht durch die Luft wie durch Butter. Dennoch wird es nach einer Zeit schwer. Ich vermute, spätestens nach der dritten Riesenratte würde ich mich schnaufend "mal kurz" hinsetzen, an einen Eisgolem oder gar einen Drachen möchte ich nicht denken. Noch dazu würde mich mein ganzer Körper für die nächsten zwei Tage an meine Eskapaden erinnern.

Daher also meine Forderung an die Entwickler von Rollenspielen: entweder ihr berücksichtigt realistisch Erschöpfung und sogar Muskelkater in euren Spielen, oder ihr stattet die Zauberer mit unlimitiertem oder sich wenigstens regenerierendem Mana aus.
Im übrigen bevorzuge ich es sowieso, dass ein Charakter realistisch trainiert wird (wie z. B. in der Elder Scrolls-Reihe). Schliesslich töte ich auch nicht den ganzen Tag Ratten im Park und lass mir dann im Fitneßstudio von einem Trainer 10 Stärkepunkte auf einmal verpassen.

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