Die Flagge des Marasek

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Die Rückkehr der Enten

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Stuttgart West, derzeitiger Aufenthaltsort des Imperialen Kommandohauptquartiers des Marasek gilt, soweit ich weiss, als der am dichtesten besiedelte Stadtteil Deutschlands. Insofern kann ich von Glück reden, dass das IKHQ teil einer Wohnanlage ist, die um eine kleine Grünfläche herum gebaut ist.
Konsequente Vernachlässigung des Rasens während des Hochsommers hat hier eine weiche Moosdecke geschaffen, über die man fast ungerne mit Schuhen läuft. Letztes Jahr kam über den Tag stets ein Entenpärchen vorbei, dass sich wohl gelegentlich von den aus Entensicht vermutlich überlaufenen Plätzen Feuersee oder Oberer Schlossgarten zurückziehen wollte. Jetzt sind sie zurückgekehrt und haben sich damit einen Platz in der "Liste der Dinge, die die Ankunft des Sommers ankündigen" verdient. Die beiden, nennen wir sie mal nach der menschlichen Angewohnheit allem einen möglichst blöden Namen zu geben Cindy und Paul, tapsen ohne Scham unter den Augen von 20-30 Parteien durch unseren Garten, ohne die Hausordnung zu beachten, die ja explizit die Nutzung des Gartens als Liegewiese etc. verbietet (wer legt sich schon gerne unter 30 Augenpaare?).

Es muss vielleicht gesagt werden, dass ich Enten mag - sehr sogar, eine Eigenschaft, die ich von meiner Mutter geerbt habe. Allerdings mögen sie mich nicht, denn wann immer ich zu diesen Vögeln hingehe, bricht ein "quaak quaak quaak" los und man verschwindet im Wasser.
Wasser gibt es bei uns keines, aber für den Fall haben die Viecher ja auch noch Flügel... denn zutraulich sind Cindy und Paul leider nicht. Für sie bin ich vermutlich nur ein 1,82 cm grosser Fressfeind - eine legitime Furcht, denn ich mag Enten tatsächlich nicht nur in freier Wildbahn... Jedenfalls präsentierten sie, mit dem Marasek konfrontiert, ihr klassisches Verhalten: die schlichtere Ente verzog sich in das Gebüsch und betrachtete die Situation von dort aus, während der auffälligere Erpel versuchte, seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Evolution ist nämlich meistens sexistisch und nimmt auch hier in Kauf, dass die Männer zugunsten der Weiber gefressen werden - man soll bitte nicht meinen, dass Erpel schön aussehen, um schön zu sein.

Fazit dieses eher sinnlosen Beitrags: es ist beruhigend zu wissen, für den Notfall noch eine eiserne Ration im Garten zu haben.

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