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Shalebridge Cradle

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Eingeordnet in: Computerspiel

Bei meinem neuen Rechner, genauer der Grafikkarte, war das Spiel "Thief Deadly Shadows" mit dabei. In den Spielen der Thief-Reihe darf man bekanntermaßen leise durch die Dunkelheit schleichen, um anderer Leute Gegenstände zu, uhm, "finden".
Als erste gruselige Zäsur wartet in dem Spiel ein Schiff voller Untoter, die Abysmal Gale. Bereits dieses Level trug fast zu meinem realen Ableben bei, nachdem ich durch grünen Nebel wandernd einen Raum betrat ("Da liegt eine Leiche am Boden") und mich gerade daran machte, meiner Arbeit (Wertgegenstände einsacken) nachging, als ich angegriffen wurde und mich besagte "Leiche" quickuntot aus leeren Augenhöhlen anstarrte.

Der Hammer ist aber Shelbridge Cradle, ein ehemaliges Waisenhaus, später auch Irrenanstalt, bevor es mitsamt allen Insassen abbrannte. Ach ja, und dort hat übrigens eine geheimnisvolle Hexe, die ihren Opfern gern die Haut abzieht, vor Jahrzehnten zum ersten Mal zugeschlagen. Selbige Frau hetzte mir kurz zuvor eine Horde Steinstatuen auf den Hals.
Natürlich sind die ehemaligen Insassen nicht einfach tot, sondern teilweise untot. Auf dem Dachboden erscheint in einem hellen Blitz (zweites beinahiges Ableben) der Geist eines Mädchens, die von mir verlangt, ihr Blut im Keller ("da ist es so dunkel, ich traue mich nicht hin", aber ich oder was?) zu finden. Hält man das in den Händen, fasst die Spielfigur die Situation in sarkastische Worte: "Das Blut der Kleinen ist noch warm. Wie grossartig."

Um in dem Level weiterzukommen, muss man den Generator im Keller anfahren, damit auch alles schön ausgeleuchtet ist, und einen die Zombiepatienten besser sehen können. Das Mädchen erklärt, die Wiege habe ein Eigenleben und halte sie gefangen, so lange sie sich an das Kind erinnern könne; daher muss man diverse Gegenstände zusammensuchen und vernichten, damit der Geist des Mädchens befreit wird. Dazu muss man sich an besagten Zombies vorbeischleichen (oder sie einfach in die Luft jagen); diese schleichen ihrerseits durch die Gänge. Anders als bei sonstigen Gegnern hört man ihre Fußtritte nicht, sie kündigen sich lediglich dadurch an, dass das Licht wild anfängt zu flackern (was es, ihr ahnt es schon, aber auch so gelegentlich tut). Weiters muss man in die Vergangenheit reisen, in die Erinnerungen des Gebäudes, in der alles grünlich und leicht verändert erscheint.

Am Ende befreit man den Geist und soll ihm "nach draussen" folgen. Und da kommt die Härte: durch den blauen Dunst hindurch, der in dem Spiel eigentlich den Übergang von einem Level zum nächsten symbolisiert, folgt man dem Geist und rummst hart gegen die zugenagelte Aussentür des Heims. Dann steht man erst mal in dem blauen Dunst, der sich langsam lichtet...ja danke!

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cradle
hüter orland11.01.2011 02:49:57
boahh habe das Level heute wieder im schweren Modus gespielt, ey echt schiss davor gehabt, trotz das ich schon 4-5ma durchbin-.....einfach nr genial das teil.